„Mein Freund der Baum..!“

„Mein Freund der BAUM, der Baum“, sang, in den 60 / 70 Jahren,
Reinhard Mey als PROTESTSONG gegen die Baumfällaktion,
in der Berliner Innenstadt, nach dem Mauerbau!
Viele Menschen, Alt und Jung sagen mit. Gegen das Mantra, vom ADAC
ins Leben gerufen:
„Berlin wird eine Autogerechte Stadt!“
Es wurde über die Jahre dazu gelernt! Heute soll (wieder ganz) Berlin eine „Fahrradgerechte“ Stadt werden. So wechseln die Meinungen und Ansichten im Laufe der Zeit.
Den Berliner Tiergarten, einst von Peter Lennè umgestaltet, aus dem vormals königlichen Jagdgebiet vor den Toren Berlins.
Fixpunkte für „Nicht-oder Neuberliner“ vor dem Brandenburger Tor auf dem Weg nach Brandenburg. Ganz in der Nähe vom Reichstag, dem Glockenturm Carillon genannt, ein Geschenk Edzart Reuter
zur 750 Jahrfeier Berlins, dem Tippt-Zelt und der Kongresshalle,
von den Berliner liebevoll „Schwangende Auster“ genannt, dort steht
SIE!!!!
                                               Wer?
Die Peter Lenne Eiche!

Hoch und mit immer auf demselben Standpunkt seit ca. 220 Jahren.

1990 Das Kontrollhäuschen Check Point Charly wird ins Museum gebracht
1958 Das WUNDER von Bern Deutschland wurde Fußball Weltmeister
1939 Legion Condor marschierte durch das Brandenburger Tor
1941 Fall Babarossa
1800 Die Lenne Eiche wird gepflanzt
1767 von Humboldt wird geboren

Eichen sind Zwitter, pardon die Botanik sagt ZWEI HÄUSIG.
So wie es J.W. von Goethe es auch über den Gingko Baum schrieb.
Diese Eiche soll, für ihren immer festen STADPUNKT, mit der unter Denkmalschutzstellung, geehrt werden.
Die Antragssteller sind der Baumpate Ben Wagin unterstützt von der Peter-Lenne. Akademie, vertreten durch Hans Jürgen Pluta.

Etwas zur Baumgeschichte:
Diese Eiche hat zwei Weltkriege „gesehen“ und heile überstanden. Auch alle Baumfällaktionen, im eisigkalten Winter 46/47, als mancher Baum die Öfen vieler Berliner Wohnungen aber auch Schulen opfervoll wärmten, hat diese Eiche standhaft überstanden. Ben Wagin schloss schon 1946 mit dieser Eiche eine Schutzfreundschaft. Heute sind der Radfahrer Ben Wagin, über 90 Jahre JUNG, die Lenne Akademie, der Freundeskreis „Parlament der Bäume“ und der Autor der festen Meinung:
„So viel Standfestigkeit gehört unter Denkmalschutz gestellt„.

1947 waren fast alle Flächen im Tiergarten öd und leer.
Frage, wie wurde der Tiergarten wieder grün?
Wer hat die NEUEN BÄUME gepflanzt?


Es waren auch Berliner Schulkinder. Drei Zeitzeugen haben sich
schon gemeldet. Sie werden mir, von ihren „Schulauspflügen“,
zum Bäume pflanzen im Tiergarten, erzählen. Ich werde berichten. Fortsetzung folgt.

SAPERE AUDE
Herzlich Udo Lauer