Vita Udo Lauer

Hauptstadtfotograf

1956 bis 1963  Unterwegs mit Segel- und Handelsschiffen auf allen Weltmeeren, vom Schiffsjungen bis zum nautischen Offiziersanwärter; erste fotografische Arbeiten

ab 1965 Journalistische Arbeiten für die Blätter des Springer-Zeitungsverlags (vor allem „Berliner Morgenpost“, „Die Welt“ etc.) und für verschiedene Foto- und Nachrichtenagenturen; Gründung der Fotoagentur Merlin-Presse-Berlin als Bildarchiv, Dokumentationsstelle und Foto- und Nachrichtenagentur aus Berlin

1980 Fotoausstellung „Begegnungen: Berliner“ im Rathaus Wilmersdorf, Berlin, anschließend in den Partnerstädten von Berlin-Wilmersdorf im In- und Ausland

1981 Fotoausstellung über das Konzentrationslager Struthof, das einzige deutsche Konzentrationslager auf französischem Boden (im Elsass)

1979 bis 1984  Fotografische Begleitung des Bundespräsidenten Karl Carstens auf dessen Reisen

1983 Nach zahlreichen Reisen durch die Sowjetunion zeigt Udo Lauer in einer Foto-Ausstellung in Moskau als erster Fotograf aus West-Berlin u. a. seine Bilder aus der UdSSR; danach als Wanderausstellung in Kiew, Berlin,Bonn, Potsdam, Gera, Bad Elster, Rostock

1983  Fotoausstellung „Begegnungen: Schausteller und ihre Volksfeste“, eröffnet durch Marianne von Weizsäcker und Harry Wollenschläger

1984 bis 1994 Fotografische Begleitung des Bundespräsidenten
Dr. Richard von Weizsäcker auf dessen Reisen

1985 Fotoausstellung „Begegnungen: Die Menschen vom Circus                 Roncalli – Die Rückseite des Regenbogens“; später als Dauerausstellung in der Kinderstation des Deutschen Herzzentrums Berlin

1985 Fotoausstellung „Das Carion im Tiergarten Berlin“ in der Berliner Kongresshalle

1985 Fotoausstellung „Begegnungen in Jerusalem (1)“ im Rathaus Schöneberg, Berlin; Schirmherrin: Friede Springer

1985 Fotoausstellung           „Kinder der einen Welt“ in der Berliner Kongresshalle, im Deutsches Museum in München und im Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit in Bonn

1986 Fotoausstellung  „Lebensbilder: Kreuzberger Hausfassaden I“ in Berlin

November 1989  Beginn der Aktion „Pflanzung einer Friedensallee“ auf den Seelower-Höhen mit 180 Ginkgobäumen und 90 Rosenstöcken. Bis heute 2019 werden immer dort, wo Udo Lauers Ausstellungen eröffnet werden, zwei Ginkgobäume und zwei Johanniskletterrosenstöcke nach dem „Pücklerschen Prinzip“ eingepflanzt.
Pflanzorte sind bisher u. a.: Deutscher Soldatenfriedhof bei Moskau, St. Petersburg, Wolgograd, Karlshorst, Jerusalemer Zionsberg, En Bokek, Totes Meer, Bernburg, Dresden, Gera, Rostock, Rügen, Erfurt, Berlin, Abu Dhabi, Bad Saarow, Bremen, Ägyptische Botschaft Berlin, Kaliningrad/Königsberg.

1990 bis 1993  Fotoausstellung „Begegnungen: Jerusalem – Berlin (2)“ Wanderausstellung in Berlin, Potsdam, Neuruppin, Erfurt, Schwerin, Rostock, Dresden, Leipzig, Bad Elster, Moskau – dazu Katalog in deutscher, englischer und hebräischer Sprache; später Dauerausstellung in der Deutschen Schule in Moskau

1990 Fotoausstellung „Begegnungen: Königsberg“
im Flughafen Berlin-Tegel

1991 Fotoausstellung „Begegnungen: Alleen in Brandenburg (1)“ in Potsdam, später in Berlin, Bad Saarow, Rügen, Karlsruhe, Bernburg, Strausberg, Gera; Schirmherr: Manfred Stolpe

1992  Veröffentlichung des Bildbandes „Alleen in Brandenburg“ (Ullstein); die Versteigerung einer Vorzugsausgabe kommt einer Stiftung Marianne von Weizsäckers für die Resozialisierung von ehemals drogenkranken Müttern zugute

1. Oktober 1992  Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein Werben um Verständnis und Versöhnung und seine Hilfe für die Benachteiligung des Lebens

1993 Ausstellung „Begegnungen: Barcelona + Olympia“ in Berlin

1993 bis 2000 Fotoausstellung „Begegnungen: Potsdam – Berlin – Jerusalem (3)“; als Wanderausstellung eröffnet durch Bundesaußenminister Klaus Kinkel  in der Nicolai-Kirche Potsdam, später in Israel eröffnet und unter der Schirmherrschaft von Shimon Peres in Jerusalem, Eilat sowie in Partnerstädten der Berliner Stadtbezirke in Israel; anschließend Dauerausstellung in der Deutschen Botschaft in Tel Aviv und in Haifa; 33 000 Besucher sehen die Ausstellung

1994 bis 1999  Fotografische Begleitung des Bundespräsidenten Prof. Dr. Roman Herzog auf dessen Reisen

1995 Fotoausstellung  „Begegnungen: Fürst Pücklers Traumpark, -Schloss Branitz (1)“ im Schloss Branitz, Cottbus, Hotel Adlon in Berlin, Karlsruhe, Bonn

1995  Veröffentlichung des Bildbandes „Fürst Pücklers Traumpark – Schloss Branitz“ (Ullstein); die Versteigerung einer Vorzugsausgabe kommt einer Stiftung Christiane Herzogs für an Mukoviszidose erkrankten Kindern zugute

1997 Ausgabe des Bildbandes „Alleen in Brandenburg“ (Ullstein)

1998 Fotoausstellung „Begegnungen: Lebensbilder einer Zeit“ in Berlin

1999 Fotoausstellung „Begegnungen: Alleen und Landschaften, Land Brandenburg (2)“ in Abu Dhabi, später Berlin, Bremen, Storkow, Kaliningrad/Königsberg, Potsdam

1999 Fotoausstellung  „Begegnungen: Licht und Schatten“ in Berlin

1999 bis 2004 Fotografische Begleitung des Bundespräsidenten Johannes Rau auf dessen Reisen

  • Buchveröffentlichung „Kunst – eine andere Natur.
  • Ein Fest der Gartenkunst“. Schloss Ippenburg

2001 Fotoausstellung  „Begegnungen: Fürst Pücklers Parkträume – Muskau und Branitz“ (2) im Palais im Großen Garten zu Dresden, später in Abu Dhabi, Cottbus

2002 Fotoausstellung  „Begegnungen: Augenblicke, Licht und Schatten” in Berlin

2002 Fotoausstellung  „Begegnungen: Gesichtslandschaften und Augenblicke” in Berlin, eröffnet durch Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz; später in Osnabrück

2005 Fotoausstellung „Begegnungen: Fürst Pücklers Parkträume – Muskau und Branitz“ (2) im Deutsch-Russischen Haus Kaliningrad/Königsberg aus Anlass der 750-Jahrfeier der Stadt Königsberg

„Udo Lauer ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Einerseits ist er ein erfolgreicher, handwerklich perfekter Pressefotograf, der die Tagespolitik in bestechenden Fotos

festhält, der u. a. Bundespräsidenten auf ihren Weltreisen begleitet; andererseits ist er ein Lichtbildner, ein Poet, der einfühlsam mit viel Stil und künstlerischen Ausdrucksformen der Fotografie einen ambitionierten Auftritt verschafft. Bei ihm geht beides zusammen, journalistische Präzision und Schnelligkeit sowie künstlerische Gestaltung und wohldurchdachte Kreativität. …

Gerade in einer Zeit der ständigen Beschleunigung, der Flüchtigkeit und der Gleichzeitigkeit der Ereignisse gelingt Udo Lauer mit seinen Fotos die Zeit zu verlangsamen, Fixpunkte in der Bilderflut zu schaffen, das Auge innehalten zu lassen und so im Kopf eine hohe subjektive Aufmerksamkeit zu erzeugen. Aufmerksamkeit ist wichtig für eine Verständigung über die Welt und für die Erfahrung von Zeit.“

(Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz)