Geschichte der Martinsgans

Die Graugans gibt es bei uns seit der Jungsteinzeit als Haustier,
in Vorderasien seit dem 4. Jahrtausend vor Christi.

Der Göttin Aphrodite war die Gans heilig. Sie galt als Symbol der Liebe, Wachstum und Wachsamkeit für die Hüterin des Hauses. In Rom gab es große Gänsezüchtereien. Hier wurden die reinweißen Gänse am meisten Geschätzt. Der Sage nach haben Gänse bei der Zerstörung Roms 387 v. Chr. durch ihre Wachsamkeit das Kapitol gerettet.
Die Gänse wurden Ende des 15 Jahrhundert Attribut des heiligen Martin

Der Martinstag 11.11. Die Mastzeit der Gänse war Ende Oktober / Anfang November zu Ende. In der Zeit Endete auch die Jahresarbeitszeit der Mägde und Knechte. Sie wurden vom Dienstherrn in den Winter entlassen. Es gab zum Entgelt auch Lebensmittel z.B. eine Gans für ihre Familien. So entstand der Begriff Martinsgans.
Es wäre müßig alle Zubereitungsarten und Füllungen hier auf zu zählen.

Der Herbst beginnt
Wer etwas besonderes und ländlich rustikales Erleben will fährt zum Holzbackofen. Holzbackofen? Wer? Wann? und wann? Wo?
In Oberkrämer bei dem Bäckermeister und Buchautor Plentz und seiner Familie.
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Haben Sie schon sein Buch? Ein gutes Weihnachtsgeschenk.
Für die Leseratten und Feinde.

Aber der 11.11. ist auch der Beginn von Karneval.

Karneval auf deutsch „FLEISCHLOS“!

Die Lebkuchenzeit beginnt. Beim Basteln nicht in den Finger schneiden.