Herausgeber: Udo Lauer - Merlin-Presse-Berlin

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Mit dem zweiten Projekt: „50 – 25 – 100“ wurde es richtig spannend. Wir gingen auf Spurensuche in der Welt der Erinnerungen der Menschen in Berlin. Arbeitssprache DEUTSCH. Wir fragten nach ihren ganz persönlichen Gefühlen zum Elysée-Vertrag. Dieser Vertrag wurde ja gerade 50 Jahre jung. 2014 ist es 25 Jahre her, dass die Berliner Mauer fiel. So fragten wir unsere Gesprächspartner z. B.: „Wo waren Sie an diesem Tag, was machten Sie, gleich oder später? Hat es Ihr Leben verändert?“ Fragen zur Wiedervereinigung schlossen sich an.  2014 ist auch der Beginn des Ersten Weltkrieges 100 Jahre her. So stellten wir auch Fragen dazu. Unsere ständigen Begleiter waren die Fremdsprachenkorrespondentin Beate Lau als „Redaktionsmutter“ und der Fotojournalist Udo Lauer  als Leiter des Geschichtsprojekts. Er stellte die Kontakte zu den Frauen und Männern für die Interviews her. Auch begleitete er fotografisch unsere Termine.Jetzt ist es uns Beiden ein ganz besonderes Bedürfnis, uns bei Ihnen allen zu bedanken. Danke, dass Sie zwei Gästen, zwei Mädchen 17 und 19 Jahre alt, nicht nur zugehört, sondern auch frank und frei geantwortet haben. So konnten wir auf eine ganz besondere Weise sehr viel über Deutschland, Berlin und die Menschen, die in dieser Stadt arbeiten und leben, lernen. Unseren herzlichen Dank auch für Ihr Vertrauen zu uns. Es hat uns sehr berührt. Waren es die Auswirkungen des Elysée-Vertrages? Wir kamen für sechs Wochen nach Berlin. Wir fanden Menschen, die uns Ihr Herz öffneten. Wir haben Freunde gefunden! Marie geht demnächst zum Weiterstudieren nach Hongkong. Karen fliegt zurück nach Quito und macht dort ihr Abitur. Vielleicht kommt Sie zum Studium zurück nach Berlin? Wir beide wissen auch: Kreuzberger Nächte sind lang. Unseren Freunden zu Hause werden wir sagen: “SCHAUT AUF DIESE STADT.“ Zu Ihnen Allen, die wir kennen lernen durften, sagen wir, Karen und Marie, dem Sinne nach:“ Wir haben jetzt mehr als einen Koffer in Berlin. Es werden in unseren Herzen Rosen regnen, denken wir an Berlin.“

Merci beaucoup  -  muchas gracias  -  Danke   

Marie Agard                    Karen Díaz