Herausgeber: Udo Lauer - Merlin-Presse-Berlin

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Dick Cheny zu Bush: “Wir haben den Irak angegriffen, obwohl es tatsächlich der Iran war mit den Al Kaida Verbindungen!"
Bush:“ Soll ich einen nationalen Rechtschreibbeauftragten ernennen?“
                                                                                        Zitat des Tages:
„Wenn Sie nicht zurecht kommen, rufen Sie mich an“, so der Bundeswirtschaftsministerund Vieze-Kanzler  an jetzige und künftige Arbeitslosengeld II Empfänger gerichtet, die mit dem Ausfüllen der Fragebögen der Agentur für Arbeit nicht zurecht kommen. Hier seine Durchwahl: 01888-615-0 - Bundesweit.
Vielleicht gibt es ja bald Ausfüllhilfebüros. Seit Clement hat sich NICHTS geändert!!
Hier seine Durchwahl: 01888-615-0 - Bundesweit.

                                                     Gegen das "deutsche Jammern"
Ob solcher Larmoyanz mahnt Wolfgang Kauda wieder mal, “Hört endlich auf den Standort Deutschland schlecht zu reden“. Das Goethe – Institut reagierte. Richtig, das ist jene großartige Einrichtung, die sich die Verbreitung deutschen Geist und Errungenschaften aufs Panier geschrieben hat. Es bietet für ausländische Schüler neuerdings den Kurs: „Deutsch und Fußball“ an. Ganz so, als gelte Harz IV schon, leitet den Kursus der arbeitslos Bundestrainer Ralf Rangnick. Deutsch und Fußball – Misanthropen werden behaupten, ein besseres Wortpaar ließe sich treffender nicht finden, um die deutsche Malaise zu beschreiben.
Warum wirbt das Goethe Institut dennoch damit? Selbstironie, zu der die Deutschen angeblich nicht fähig sind? Selbstbewusster Umgang mit den eigenen Schwächen? Egal. Man kann schon die nächsten Kursthemen zum Ruhme Deutschland ahnen: Schröder und Erfolg.- VW und der Dieselkat. – Ein Klassiker sollte aber nicht fehlen: Feldbusch und deutsche Grammatik.
"Suchet so werdet Ihr finden"
sapere aude Herzlich Udo Lauer

DAMALS WAR ES!  UND HEUTE?

 

Jahre nach dem „Sturz der Obristen“ in Athen und der „Nelkenrevolution“ in Lissabon hat Griechenland im Juni in Portugal eine „Sport – Revolution“ erlebt. Sie haben es auch geschafft durch das „Wunder von Lissabon“ rechtzeitig dann mit den Bauarbeiten zu den Olympischen Spielen fertig zu werden.
Eine 2,7 kilometerlange Fußgängerzone verbindet wieder Athens historischen Stätte. Nach Jahrhunderten sind wieder die Akropolis mit dem antiken Agora, mit Kerameikos und Pnika zu einem einmaligen archäologischen Park verbunden. Damit hat die Fußgängerzone mit ihren neu angepflanzten Bäumen und duftenden Sträuchern das historische Stadtzentrum in einen Ort der Meditation verwandelt.

Sie hat sogar auch ermöglicht, dass auf den Felsen der Akropolis die sehr lärmempfindlichen Uhus
wieder ihre Nester bauen und brüten.

Deutschland blamierte sich beim Fußball.
Wir hatten eine friedliche Revolution mit Lichterketten und Montagsdemonstrationen. ------

Seit über 25 Jahren sind beide Teile Deutschland vereint. Im Sommerloch teilte uns die Rechtschreibreform. Wenn wir nicht aufpassen, wird Deutschland schriftlich von den anderen Deutsch sprechenden Ländern abgeteilt. Ich habe noch in der Schule Tür mit Th. gelernt. Geschrieben habe ich in der ersten Klasse in Sütterlin. Die Alliierten verpassten uns die Schreib- und Rechtschreibreform. Es gab Behauptungen, gegen die Reformen, von „WEISEN SCHRIFTGELEHRTEN“ im selben Wortlaut, wie heute. Jeder wird sich schon so seine eigenen Gedanken gemacht haben.
Ach ja, die Schriftgelehrten – wer lehrte uns schreiben? Ganz am Anfang?
Seit Wochen stehe ich morgens eine Stunde früher auf, um zu lesen. Alte oder NEUE Schreibweise?
Nein, darüber streite ich gerne, wenn ich ein Buch mit dem Titel „UNIVERSALGESCHTCHTE DER SCHRIFT“ wieder durchgelesen habe. Es wurde von dem Finnen HARALD HAARMANN geschrieben.
Es ist im Campus Verlag erschienen. Sehr spannend und lesen s wert.
Die Geschichte des Schreibens und der Schriftkultur begann vor mehr 7ooo Jahren in Südosteuropa.

Das Licht einer frühen Zivilisation mit SCHRIFTGEBRAUCH leuchtet damals im Westen auf.
                                                     

                                                     -EX OCCIDENTE LUX-


DIE ALTEUROPÄISCHE Schrift wird tradiert im altmediterranen Schriftkulturkreis, dessen Zentren in Altkretas und später Altkypos waren. Noch im 4. Jahrhundert vor Christus werden auf Zypern Texte in der kryptischen Silbenschrift verfasst. Lange vor dem phönizischen Alphabet gab es das griechische Alphabet. Vom Schreiben kann man erst sprechen seit Schriftzeichen zur Wiedergabe sprachlicher Laute verwendet wurden. Das germanische Runenalphabet ist eine Abzweigung aus der griechischen Schrift.
Damit sind wir wieder bei den „Geld-Spielen“ in Athen.

Sapere Aude Herzlich Ihr Udo lauer

                                               Aus Urteilen Zivilsachen

Nach Auffassung des Senats ist der Lollystiel integrativer Bestandteil des Produkts Lutscher (auch Lolly genannt). Als solcher kann er begriffsnotwendig nicht zugleich Verpackungsbestandteil sein. Die Ware "Lutscher" zeichnet sich nach natürlichem Verständnis und allgemeinem Sprachgebrauch gerade dadurch aus, dass der zu verzehrende bzw. zu lutschende oder schleckende Karamellteil auf einem Stiel aufgebracht ist. Der Stiel ist wesenstypisches Merkmal des Lutscher. Ohne einen solchen Stiel würde es sich nicht mehr um einen traditionellen Lutscher, sondern vielmehr um ein gewöhnliches Bonbon handeln. Das Besondere und Faszinierende am Lutscher und seit Generationen seine spezifische Attraktivität für Kinder Auslösende ist genau der Umstand, dass der Bonbonteil mit einem Stiel verknüpft ist. Damit handelt es sich bei dem Stiel nicht um eine bloße Handhabungshilfe. Eine solche ist zum Verzehr eines Bonbons - auf den sich das Produkt "Lutscher" bei Hinwegdenken des Stiels reduzieren würde - auch nicht erforderlich, da sich das Bonbon ohne weiteres in dem Mund stecken lässt. Zusammenfassend lässt sich nach Auffassung des Senats festhalten, dass der Lutscher (Lolly) ohne Stiel kein Lutscher mehr ist, das Produkt "Lutscher" damit nicht mehr existieren würde. OLG Köln 1 U 6/01
Verkehrsunfallsachen aus Beschuldigten- und Zeugenvernehmungen Schon bevor ich anfuhr, war ich überzeugt, dass dieser alte Mann nie die andere Straßenseite erreichen würde. Bei dem Unfall wurde keiner verletzt. Nur Frau H., meine Beifahrerin, ist jetzt in anderen Umständen Ich bin deshalb so schnell gefahren, um durch den Luftzug, die Biene aus dem Auto zukriegen. Zur Zeit befinde ich mich in der Frauenklinik, wo ich infolge eines Verkehrsunfalls in etwa zwei Wochen meine Niederkunft erwarte. Vom Fahrer des gegnerischen Fahrzeuges ist mir nur sein männliches Geschlecht bekannt. Der Unfall wurde von einem netten jungen Bullen aufgenommen, der schon nach kurzer Zeit meine Unschuld unter Beweis stellte. Wir hielten auf der Böschung zum See hinunter. Dann kam es zu zwischenmenschlichen Beziehungen, die   aber abrupt aufhörten, als sich die Handbremse löste. Ich erlitt dadurch einen Unfall, dass das Moped des Unfallverursachers mich mit unverminderter Pferdestärke anraste. Beim Heimkommen fuhr ich versehentlich in eine falsche Grundstückseinfahrt und rammte einen Baum, der bei mir dort nicht steht. Mein Motorrad sowie ich selbst wurden wegen starker Beschädigung abgeschleppt Als ich an die Kreuzung kam, erhob sich ein Zaun, um meine freie Sicht zu hindern. Ich sah durch die Windschutzscheibe ein trauriges Gesicht langsam vorüber schweben, dann schlug der Herr auf dem Dach meines Wagens ein. Zunächst sagte ich der Polizei, ich sei nicht verletzt, aber als ich den Hut abnahm, bemerkte ich den Schädelbruch. Die Telegrafenmasten näherten sich mir im Zickzack-Kurs. Ich versuchte auszuweichen, doch einer traf mich dann doch. Die Polizei forderte mich zum Anhalten auf. Ich fand einen Brückenpfeiler. Ich fuhr mit meinem Wagen gegen die Leitplanke, überschlug mich und prallte gegen einen Baum. Dann verlor ich die Herrschaft über mein Auto. Ein Fußgänger kam plötzlich vom Gehsteig und verschwand wortlos unter meinem Wagen. Der Mopedfahrer, der am Tatort alles miterlebte, hatte der Fahrerin meines Pkw aufrichtig erklärt, dass er seiner Zeugungspflicht nachkommen werde. Das andere Auto rammte mich, ohne vorher seine Absicht kundzutun! Ich war an dem Unfall nicht Schuld ! Schuld war die junge Frau im Minirock. Wenn Sie ein Mann sind, ist jede weitere Erklärung überflüssig, wenn Sie aber eine Frau sind, verstehen Sie es sowieso nicht! Nachdem ich 40 Jahre unfallfrei gefahren war, schlief ich am Lenkrad ein. Außerdem bin ich vor meinem ersten Unfall und nach meinem letzten unfallfrei gefahren. Meine verletzten Körperteile bitte ich dem Bericht des Notarztes zu entnehmen. Ein unsichtbares Fahrzeug kam aus dem Nichts, stieß mit mir zusammen und verschwand dann spurlos. Als mein Auto von der Straße abkam, wurde ich hinausgeschleudert. Später entdeckten mich ein paar Kühe in meinem Loch. Mein Auto fuhr einfach geradeaus, was in einer Kurve im Allgemeinen zum Verlassen der Straße führt. Der Fußgänger hatte anscheinend keine Ahnung, in welche Richtung er gehen sollte, und so überfuhr ich ihn. Ich fuhr rückwärts eine abschüssige Straße hinunter, durchbrach dann den Gartenzaun und rammte die Hauswand. Ich konnte mich einfach nicht mehr erinnern, wo das Bremspedal ist. Aus Meldungen an Versicherungen: Ich habe gestern Abend einen Zaun von etwa 20 Meter Länge umgefahren. ich wollte Ihnen den Schaden vorsorglich melden. Bezahlen brauchen Sie nichts, denn ich bin unerkannt entkommen Erfahrungsgemäß regelt sich so etwas bei einer gewissen Sturheit von selbst. Deshalb melde ich Unfälle immer erst, wenn der Gegner mit Mahnbescheiden droht. Ich überfuhr einen Mann. Er gab seine Schuld zu, da ihm dies schon einmal passiert war. Ich habe mir bei dem Unfall den linken Arm gebrochen, meine Braut hat sich den rechten Fuß verstaucht. Ich hoffe, ihnen damit gedient zuhaben. Aus Ermittlungsberichten der Polizei Dem 01 als Unfallverursacher, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, wurde der Führerschein abgenommen. Die Fahrerin des gegnerischen Autos, eine Ente, erlitt einen Hals-Wirbel-Traum. Die Verfolgungsfahrt war an einem Baum zu Ende. Er starb unter Alkohol! Dem Fahrer Willi G. wurde eine Blutprobe abgenommen sowie die Verständigung der Hinterbliebenen. Ullrich H. störte den Verkehr dadurch, dass er auf den Knien vom Park auf die Fahrbahn kroch, wo er nach dem Regen die verirrten Regenwürmer einsammelte. Als der Geschädigte mit seinem Fahrrad nach dem Sturz von der Brücke untergegangen war, zeugten aufsteigende Blasen da von, das die Reifen schadhaft waren. Der 17-jährige Fahrzeugführer wurde von der Polizei alkoholisiert und aufgegriffen. Ein Notarztwagen war ebenfalls im Einsatz, musste jedoch bis zum Erreichen der Unfallstelle eine gute Strecke zu Fuß zurücklegen. Strafsachen Aus Beschuldigten- und Zeugenvernehmungen. In der Nacht vom 6. auf den 7. entwendete ein unbekannter Dieb von meinem Hof zwei Hühner, von denen eins ein Hahn war. Allen tüchtigen Feuerwehrleuten, die mir bei der Brandstiftung meines Hauses behilflich waren, nachträglich meinen herzlichen Dank und das Versprechen der jederzeitigen Gegenhilfe. Dann fiel der Fernseher um und geradewegs auf meine Hand, in der ich leider einen Hammer hielt. Die Bildröhre zerplatzte, und ich beinahe vor Wut auch. Seit zehn Jahren wohne ich in M., wo ich in einer Metzgerei als Gehilfe zum Ausweiden, Zerteilen und Bedienen der Kunden tätig bin. Mein Mann ist sehr heimtückisch, Hohes Gericht, was mehrere Zeugen beschwören können, weil er mir immer dann die Zunge herausstreckte, wenn ich meine Brille putzte. Der Postbeamte, Herr Herbert T. zwang mich zu der Anzeige wegen Tierquälerei, da er über eine Stunde auf unserem Apfelbaum saß und dadurch unsere Dogge aufs äußerste erregte. Zum Schluss stieß er übrigens auch noch gegen meine Person wüste Beschimpfungen aus. Nach dem Aufschließen mit dem Dietrich habe ich den Ladeninhaber deswegen zusammengeschlagen, weil er mich durch ungebührliche Bemerkungen und Herbeirufen der Polizei bei meiner Arbeit störte. Der Angeklagte Konrad F. unterhielt mit mir bis zum 7. Monat einen intimen Kontakt, dann fuhr er zu einer anderen Baustelle. Mein Sohn hat die Frau nicht umgerannt. Er ist einfach vorbei gerannt. Dabei ist die Frau durch den Luftzug umgefallen. Als ich eine Fliege erschlagen wollte, erwischte ich den Telefonmast. Ich habe noch nie Fahrerflucht begangen, im Gegenteil, ich musste immer weggetragen werden. Leider ist mein Vater der Jagdleidenschaft Dritter zum Opfer gefallen. Wer mir die Geldbörse gestohlen hat, kann ich nicht sagen, weil aus meiner Verwandtschaft niemand in der Nähe war. Aus Ermittlungsberichten der Polizei Auf die erstattete Anzeige hin wurde Hauptwachtmeister F. mit der Untersuchung der Unfallstelle beauftragt. Er stellte fest, dass die Baugrube zwar nicht beleuchtet, jedoch mit einer Warntafel "Vorsicht, Gefahr!" beschildert war. Die gut sichtbar angebrachte Tafel konnte man auch bei Dämmerung aus einer Entfernung von ca. 60cm sehen. Natürlich musste der Lesende aufpassen, dass er nicht hinfiel. Von der Baustelle am Steinbruch wurden wieder einige Absperrlampen gestohlen. Bei der Suche nach den Dieben tappt die Polizei im Dunkeln. Da packte Otto N. eine 40 cm hohe und 4 kg schwere Marmorstatue und schlug auf den Schlafenden ein, bis er aufwachte. Nach ambulanter Behandlung konnte der geschädigte Zeuge W. seinen Finger wieder mit nach Hause nehmen. Durch die Ermittlungen der 3. Mordkommission ist nicht auszuschließen, dass die bei H. gefundenen Teile eines menschlichen Körpers zu einer Leiche gehören. Wie die bisherigen Ermittlungen ergeben haben, wurden die vier Jugendlichen in einem unbeleuchteten Gässchen von einer unbekannten älteren Frau angehalten, die über ihre kleine Rente jammerte und um einen Betrag für alkoholische Getränke bat. Da die vier Jugendlichen den Betrag nicht aufbringen konnten, wurden sie von der Unbekannten angegriffen und brutal zusammengeschlagen. Nach der Frau wird bisher ohne Erfolg gefahndet. Bei der Untersuchung am Tatort wurde festgestellt, das der Täter aus der einbruchsicheren Kasse eine nicht festzustellende Menge von 1- und 2-Euro-Stücken entwendete.
Gesamtwert 270.- Euro.

Polizeiwachtmeister Robert K. gibt zu Protokoll:

Bei meinem nächtlichen Rundgang durch die Parkanlagen hörte ich verdächtige, mir aber bekannte Geräusche. Auf meine manierliche Frage "Bumst hier einer?" erscholl die ungebührliche Antwort: "Nein, du Dusel, zwei", worauf ich zur Festnahme schritt. Ermittlungen vor Ort haben ergeben, dass die Gesuchte ausgezogen ist. Sie war eine gewisse Zeit in P. wohnhaft, wo sie als eine Leiche galt. Oft leidet Paul R. an Geisteskrankheit. Von Zeit zu Zeit hängt er sich auf. Wenn aber längere Zeit niemand kommt, dann schneidet er sich wieder ab. Die Befragte ist trotz ihrer 88 Jahre sehr rege, da sie gleichzeitig auf dem Balkon sitzen, ein Buch lesen, eine Mütze für das Enkelkind stricken, die Vögel füttern und außerdem noch Gespräche vom Nachbarbalkon verfolgen kann, wo man sich abfällig über sie äußert. Die alarmierte Feuerwehr hat an Ort und Stelle festgestellt, dass es bei dem Feuer, dass bei einer Temperatur von 18 Grad C. verlief, zur vollkommenen Verbrennung der Scheune kam. Unkosten verursachen unsere Polizeihunde nicht, denn sie ernähren sich von Verbrechern. Wenn Marius P. morgens betrunken nach Hause kommt, so zieht er sich im Treppenhaus aus und gibt ähnliche Laute wie eine Kuckucksuhr von sich. Damit stört er die Ruhe und die richtige Uhrzeit im Haus. Nach den bisherigen Ermittlungen, lief die Ehefrau mit der Wäsche ihres Mannes, den Federbetten und dem Geliebten weg. Der Wert dieser Dinge beträgt ca. 520.- Euro. Nach einer Überportion Alkohol konnte es den Betroffenen nicht überraschen, dass er am Morgen auf der Kegelbahn tot aufwacht. Die weiteren Ermittlungen erbrachten, dass die Beschuldigte außerdem mittels einer Eidechse das Bein des Mitarbeiters Josef P. beschädigte. Am Tatort sichteten wir den Förster, zwei Arbeiterinnen, zwei Wacholdersträucher und anderes Blattwerk, wie in der Skizze festgehalten. Etwa 95 Prozent der Nachbarschaftsstreitigkeiten von Hausbesitzern enden mit dem Tod, weil erst dieser die räumliche Trennung gewährleistet. Bei der Durchsuchung in der Wohnung des Beschuldigten wurden aufgefunden und sichergestellt: - verschiedene Werkzeuge, drei Flaschen Wodka, ein Drogenbesteck, vier Damenslips und BH`s sowie weitere diverse Rausch- und Genussmittel. Durch einen Lichtstrahl drangen in der Nacht zum Freitag unbekannte Täter in den Supermarkt ein. Da sprang der Verfolgte ins Wasser und tauchte trotz mehrmaliger Aufforderungen nicht wieder auf.

Staatsanwaltschaft
Aus Anklageschriften: Der Angeklagte hat dem Kläger im Restaurant "Zur Jungfrau" mit der Faust so ins Gesicht geschlagen, dass dieser eine Quetschung der Lenden erlitt Der Angeklagte entwendete im Schlachthof größere Mengen Stierhoden, mit der Absicht, diese für sich zu nutzen. Der Angeklagte wird weiterhin beschuldigt, als Direktor der Firma S., die Sekretärin Ulrike D. so unvorsichtig behandelt zu haben, dass sie in andere Umstände kam. Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, dass er unersetzliche Exponate der Museumssammlungen zerschlagen hat, wie in der Vitrine ausgestellte Bilder, verglaste Gobelins, den Unterkiefer des Nachtwächters usw. Der Angeklagte packte die Geschädigte von hinten am Hals, zerrte sie in den Straßengraben und führte dort gewaltsam mit ihr den Geschlechtsverkehr durch, bis Motorengeräusch erklang. Egon T. gab sich als Dipl.-Ing. aus. Aber dieses anrüchige Gewerbe wurde durch seine groben Rechtschreibfehler widerlegt.
Aus Schlussvorträgen
... daher beantrage ich die Verhängung einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe für die zerstückelte Leiche.

Zusammen gestellt von
Günter Scharf